Rundbrief

Rundbrief des „Forum für Willkommenskultur“

Das  Forum für Willkommenskultur veröffentlicht alle zwei Wochen einen kostenlosen Online-Rundbrief mit Informationen, Veranstaltungen, Fördertipps, Engagementangeboten u.v.m. zur ehrenamtlichen Geflüchtetenarbeit in Köln. Hier kannst du dich in den Verteiler eintragen: Link. Gerne nehmen wir Ihre / Eure Meldungen auf. Bitte mailt sie an mentoren@koeln-freiwillig.de.
Redaktionsschluss ist immer der Freitag vor Erscheinen um 15:00 Uhr.

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Ausgabe vom 13.01.2026

Nächster Rundbrief: 27.01.2026

Liebe Leserin, lieber Leser,
wir wünschen euch ein gutes neues Jahr mit viel Zusammenhalt und enorm viel positiver Wirkung in eurem Engagement!

Es geht schon gut los: Unsere Veranstaltung „Gemeinsam – solidarisch – stark – Was tun bei extrem rechten Angriffen und Bedrohungen?“ heute Abend ist so stark gefragt, dass wir eine Warteliste eingerichtet haben. So bedauerlich der Anlass, so sehr freut es uns, dass wir euren Bedarf erahnt haben. Wir bleiben an dem Thema dran, versprochen!

Herzliche Grüße

Julia Götzl, Gabi Klein, Kirsten Schmidt, Carolin Schmitz, Joel dos Santos und Andrea van Hasselt

PS: Der nächste Rundbrief erscheint am 27.01.2026. Hinweise bitte bis Freitag, 23.01.2026, 15:00 Uhr, an mentoren@koeln-freiwillig.de mailen.

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VERNETZUNG

25.03.2026, Zeit: 19:00 – 21:00 Uhr, Ort: wird noch bekanntgegeben
Vernetzungstreffen „Willkommenskultur in Köln“
Seit vielen Jahren laden das Forum für Willkommenskultur und die Melanchthon-Akademie alle Engagierten in der Geflüchtetenarbeit zu regelmäßigen Vernetzungstreffen ein. Diesmal findet die Veranstaltung in Kooperation mit den Ehrenamtskoordinatorinnen für Rodenkirchen statt. Alle in der Geflüchtetenarbeit Engagierten, ob aus Willkommensinitiativen, aus Tandemprojekten, allein engagiert oder in Strukturen eingebunden sowie alle Engagement-Interessierte sind herzlich eingeladen!  Mehr Infos folgen. Wer Ideen oder Wünsche für Sessions hat, kann sich gerne an Gabi Klein wenden (gabi.klein@koeln-freiwillig.de).

06.05.2026, Zeit: 18:00 – 20:00 Uhr, Ort: FORUM VHS, Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln
NEU!Engagier dich! – Engagementbörse für die Willkommenskultur in Köln
Willkommenskultur entsteht nicht von selbst – sie lebt vom Mitmachen! In Köln setzen sich zahlreiche Vereine, Initiativen und Projekte für ein Zusammenleben von Menschen mit und ohne Fluchterfahrung ein. Sie suchen engagierte Unterstützung! Die Engagementbörse „Engagier dich!“ bringt Neugierige und Engagierte zusammen: zum Kennenlernen, Austauschen und Ausprobieren. Vereine und Initiativen können sich beim Markt der Möglichkeiten präsentieren und neue Mitstreiter:innen gewinnen – Anmeldungen sind herzlich willkommen! Neu in diesem Jahr: Wir bieten einige Plätze für Vereine / Organisationen, die Ehrenamtliche aus der Willkommenskultur in ihrem Engagement unterstützen. Wer Interesse hat, melde sich bitte bei gabi.klein@koeln-freiwillig.de. Organisiert wird die Veranstaltung vom Forum für Willkommenskultur, AK 9plus und der Kölner VHS. Mehr Infos

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FORTBILDUNGEN UND VERANSTALTUNGEN FÜR ENGAGIERTE

13.01.2026, Zeit: 18:00 – 20:30 Uhr, Ort: Köln-Südstadt
Warteliste:„Gemeinsam – solidarisch – stark – Was tun bei extrem rechten Angriffen und Bedrohungen?“
Demokratiefeindliche, extrem rechte und rassistische Angriffe können ganz unterschiedlich aussehen: Störungen an Infoständen, diffamierende Berichte auf Online-Portalen und die Verbreitung von Desinformation sind nur einige Beispiele. In einem Impulsvortrag erfahren die Teilnehmer:innen mehr über die Bandbreite der Angriffe. Im Anschluss daran werden Konzepte diskutiert, die vor und nach Angriffen Schutz geben. Die Veranstaltung richtet sich hauptsächlich an ehrenamtliche Vertreter:innen von Kölner Initiativen in der Geflüchtetenarbeit. Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich. Eine Kooperationsveranstaltung von Forum für Willkommenskultur, NS-DOK/Bereich Gegenwart, Melanchthon-Akademie und der Kampagne „Ja zu Migration“. Zur Anmeldung.

15.01.2026, Zeit: 10:30 – 12:00 Uhr, Ort: online
Online-Seminar: Gadjé-Rassismus & Co.
Das Onlineseminar der FUMA (Fachstelle für Gender & Diversität NRW) zeigt die thematische Komplexität der historisch gewachsenen und transnational organisierten Gewalt gegen Sintizze und Rom*nja auf. Es bietet eine wertvolle Gelegenheit, sich mit der Bedeutung für die eigene pädagogische und sozialarbeiterische Praxis auseinandersetzen. Weitere Infos und zur Anmeldung (bis zum 12.01.2026).

15.01.2026, Zeit: 19:00 – 21:00 Uhr, Ort: Online (Link),
NEU! Treffen des AK Politik der Willkommensinitiativen
Der AK Politik fördert den Dialog von Engagierten in der Hilfe für Geflüchtete mit den Vertreter:innen aus Stadt, Land und Bund sowie mit der Stadtverwaltung. Er versucht die Hürden, auf die Geflüchtete und Ehrenamtliche stoßen, zu kommunizieren, und erarbeitet Vorschläge zur Verbesserung. Alle Willkommensaktiven sind eingeladen, den Arbeitskreis für sich zu nutzen und sich mit ihren Anliegen zu beteiligen. Der AK Politik trifft sich alle drei Wochen, hier die Termine in 2026 am: Do 15.1. (online), 19.2. (online), 19.3., 15.4., 21.5., 18.6., 16.7., 20.8.(?), 17.9., 15.10., 19.11., 17.12.2026.

19.01.2026, Zeit: 18:00 Uhr, Ort: Alte Feuerwache (Großes Forum), Melchiorstraße 3, 50670 Köln
Demokratie und Teilhabe: Wege ins Ehrenamt | Organisationen laden zum Austausch ein
Die Alte Feuerwache Köln lädt Interessierte ein, Vereine und Organisationen aus den Bereichen Geflüchtetenarbeit, Soziales und Umwelt kennenzulernen. An rund zehn Ständen stellen sich engagierte Gruppen vor und zeigen, in welchen Bereichen aktuell Unterstützung gebraucht wird. Vielfältige Projekte und Aufgaben machen Lust darauf, sich einzubringen – sei es in der Holzwerkstatt der Alten Feuerwache, bei Nachhaltigkeitsprojekten, in der Nachbarschaftshilfe oder in der Geflüchtetenarbeit. So lassen sich neue Kontakte knüpfen, eine tolle Gemeinschaft erleben und zugleich demokratische Grundwerte stärken. Mehr Infos.

20.01.2026, Zeit: 17:30 – 19:00 Uhr, Ort: online
Online-Austausch: Der Zugang zum Arbeitsmarkt mit Aufenthaltsgestattung und Duldung
Asylsuchende und Geduldete unterliegen in vielen Fällen Einschränkungen beim Zugang zum Arbeitsmarkt. Der Online-Austausch soll Fragen wie die folgenden beleuchten: Welche Erfahrungen wurden von den Teilnehmenden im Umgang mit Arbeitsverboten gemacht? Wie kann die Zeit während bestehender Wartefristen gewinnbringend zur Vorbereitung auf den Einstieg in den Arbeitsmarkt genutzt werden? Woran scheitern Anträge auf eine Beschäftigungserlaubnis? Eine Veranstaltung des Flüchtlingsrats NRW; Anmeldung bitte bis zum 18.01.2026 per Mail.

22.01.2026, Zeit: 10:00 – 16:00 Uhr, Ort: online
Online-Fortbildung: Das AGG in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
Seit 2006 sorgt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) dafür, dass Benachteiligungen – insbesondere im Berufsleben – vermieden werden. Gerade in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe ist die Schaffung eines diskriminierungsfreien Arbeitsumfelds von großer Bedeutung. Die Online-Schulung der FUMA (Fachstelle für Gender & Diversität NRW) informiert über Ziele und Begrifflichkeiten des AGG und klärt über die Pflichten von Arbeitgebenden sowie Arbeitnehmenden auf. Zudem wird erläutert, wie sich ein rechtlicher Diskriminierungsschutz für Klienten umsetzen lässt. Mehr Infos und zur Anmeldung (bis zum 15.01.2026, 12 Uhr).

28.01.2026, Zeit: 16:00 – 19:00 Uhr, Ort: Klarissenkloster, Kapellenstraße 51, 51103 Köln-Kalk
NEU! Interreligiöse Reihe: Konvertieren in eine andere Religion
Eine Kooperationsveranstaltung des Caritasverbandes Köln, der Synagogengemeinde Köln und des Begegnungs- und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen. Mehr Infos: Link

29.01.2026, Zeit: 17:00 – 20:00 Uhr, Ort: online
Online-Schulung: Basisseminar Asylrecht
Wie laufen die Aufnahme und das Asylverfahren in NRW ab? Welche Folgen hat die Entscheidung über den Asylantrag? Welche Rechte und Pflichten haben Asylsuchende? Die Online-Schulung des Flüchtlingsrats NRW vermittelt ein Grundverständnis der rechtlichen Situation von Asylsuchenden. Das ermöglicht den Teilnehmenden, die Anliegen von Schutzsuchenden besser einzuordnen und einzuschätzen, wann Beratung oder rechtliche Vertretung notwendig werden. Es besteht die Gelegenheit für Fragen und zum Austausch. Anmeldung bitte bis zum 22.01.2026 per Mail.

26.02.2026. 19:00 – 20:30 Uhr, Ort: Haus der Ev. Kirche, Kartäusergasse 9-11
Lesung „Abschiebungen in Nordrhein-Westfalen – Ausgrenzung. Entrechtung. Widerstände.”
Sebastian Rose „Abschiebungsreporting NRW“ und Dr. Sascha Schießl gewähren Einblicke in die nordrhein-westfälische Abschiebepraxis. In ihrem Buch „Abschiebungen in Nordrhein-Westfalen. Ausgrenzung, Entrechtung. Widerstände.“ analysieren sie Abschiebungen als politische Praxis in Nordrhein-Westfalen und zeigen die Kämpfe und Widerstände gegen Abschiebungen auf. Sie beleuchten die verschiedenen behördlich zuständigen Akteur:innen und benennen, wie und wer abgeschoben wird. Damit bringen sie Licht in das Dunkel der nordrhein-westfälischen Abschiebepraxis, die bewusst so angelegt ist, möglichst im Verborgenen zu bleiben.  Eine Kooperationsveranstaltung des Forums für Willkommenskultur, der Melanchthon-Akademie und der Kölner VHS. Mehr Infos und Anmeldung.

02.03.2026, Zeit: 19:00 – 21:00, Ort: online
Neu! Interreligiöse Tauchgänge – Die Religion der Ezid:innen
Sie sind eine religiöse Minderheit in Deutschland, deren Namen die meisten Menschen kennen, ohne genaueres über sie zu wissen. Ferhad Battal ist Ezide und Absolvent des Masterstudienganges „Interreligiöse Dialogkompetenz“ an der Katholischen Hochschule NRW in Köln. In diesem Interreligiösen Tauchgang wird er einen spannenden Einblick in das Ezidentum, von seinem Ursprung bis heute, geben sowie Raum für Austausch und Fragen. Mehr Infos: Link

Fr, 20.03.2026, 17:30 Uhr – 19:30 Uhr und Sa, 21.03.2026, 10:00-16:00 Uhr, Ort: Köln-Innenstadt
Neu! Vorbereitungsworkshop für das Projekt „KöKiPAT – Kölner Kinder-Patenschaften“
Das Projekt KöKiPat (Kölner Kinder Patenschaften) vermittelt Patenschaften zwischen Menschen aus Köln und Grundschulkindern mit Fluchthintergrund. Während der einjährigen Patenschaft ist vieles möglich: gemeinsam die Stadt erkunden, Fahrrad fahren, Bücher lesen, auf dem Spielplatz klettern, spielerisch Deutsch lernen usw. Hauptsache es macht beiden Spaß und es ist mit den Eltern abgestimmt. Die Freiwilligen werden in einem Workshop auf ihre Aufgaben vorbereitet und durch regelmäßige Treffen in ihrem Engagement für Bildungsgerechtigkeit und Solidarität mit geflüchteten Menschen begleitet. Anmeldung per Mail. Mehr Infos zum Projekt der Kölner Freiwilligen Agentur und des Kölner Flüchtlingsrat hier

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UNTERSTÜTZUNG GESUCHT

NEU!Ev. Kirche will ESG-Wohnheime schließen
Nicht nur in Köln gibt es schon jetzt zu wenig bezahlbare Wohnungen für Studierende. Nun hat die evangelische Kirche angekündigt, Studierendenwohnheime in Düsseldorf, Köln, Aachen und Bonn zu schließen, 381 Studierende, viele mit Fluchthintergrund, würde dies betreffen. Dies soll bei der Landessynode der Ev. Kirche im Rheinland (EKiR) am Fr 16.1.2026 in Bonn entschieden werden. Wer dagegen protestieren will, kann dies durch die folgende Petition (bis 15.1.2026): Linkund/oder die Demonstration am Fr. 16.1. um 10 Uhr in Bonn vor der Kreuzkirche, Kaiserplatz 1. 53113 Bonn tun.

B
itte um Spenden: Unterstützung der Klage gegen die Nutzungsgebührenordnung der Stadt Köln
Der AK Politik bittet um Unterstützung für die laufende Normenkontrollklage gegen die Nutzungsgebührenordnung der Stadt Köln: Mit der Klage werden überhöhte Nutzungsgebühren in Geflüchtetenunterkünften angefochten. Vor einem Jahr reichten die Mittel dafür; auch die Gerichtskosten der vier klagenden Geflüchteten konnten bezahlt werden. Nach weiterer juristischer Arbeit im Sommer sind zusätzliche Kosten in Höhe von 3.150 Euro entstanden. Solidaritätsbeiträge können auf das Konto des AK Politik überwiesen werden: Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg, IBAN: DE 78 3705 0198 0002 0020 61, BIC: COLSDE33, Sparkasse KölnBonn, Verwendungszweck: AK Politik, Klage. Die Kirchengemeinde stellt Spendenquittungen aus. Bis zu einer Spendenhöhe von 300 Euro reicht dem Finanzamt der Überweisungsbeleg. Rückfragen bitte per Mail.

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INFORMATIONEN FÜR FREIWILLIGE

Bericht über die Entwicklung der Menschenrechtssituation in Deutschland
Das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) hat dem Deutschen Bundestag im Dezember seinen zehnten Bericht über die Entwicklung der Menschenrechtssituation in Deutschland vorgelegt. Dieser umfasst den Zeitraum Juli 2024 bis Juni 2025 und bewertet unter anderem staatliche Maßnahmen im Bereich Asyl und Migration als kritisch. Das DIMR äußert insbesondere Bedenken gegen die Zurückweisung von Schutzsuchenden an deutschen Grenzen, da diese dem Grundsatz der Einzelfallprüfung und internationalen Schutzpflichten widersprechen würden. Insgesamt mahnt das Institut an, migrationspolitische Entscheidungen konsequent an Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechten und verbindlichen internationalen Verpflichtungen auszurichten. Zum Bericht

Neu! Podcast zu ehrenamtlicher Vormundschaft 
Der Bundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht e. V. (BuMF) behandelt in der vierten Folge seiner Podcast-Reihe „Der Podcast vom BuMF und nicht vom BAMF“ das Thema ehrenamtliche Vormundschaft von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten. Der Podcast richtet sich vor allem an Personen, die mit jungen Menschen mit Fluchterfahrung arbeiten. Zum Podcast.

Neu! Plattform mit Geschichten von Flucht und Integration
Der Flüchtlingsrat Niedersachsen hat gemeinsam mit dem Netzwerkprojekt AMBA+ und Exil e. V. die Plattform „Menschen im Exil“ ins Leben gerufen. Sie soll Geschichten von Flucht und Integration sichtbar machen und das Verständnis für die Lebenssituation geflüchteter Menschen in Deutschland vergrößern. Menschen mit Fluchtgeschichte sowie Beratungsstellen, Initiativen und Ehrenamtliche sind herzlich dazu eingeladen, ihre Erfahrungen und Perspektiven zu teilen! Damit können sie zur öffentlichen Sichtbarkeit ihrer Arbeit und verschiedener Lebenswege beitragen (Quelle: FRNRW). Zur Website.

Neu!
Hinweise für die Beratungspraxis: Asylfolgeanträge von Frauen und Mädchen aus Afghanistan Die neue Handreichung der Abteilung FiAM (Flucht, interkulturelle Arbeit, Migration) der Diakonie Hessen enthält Erläuterungen zu Asylfolgeanträgen afghanischer Frauen und Mädchen, die mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 3 AufenthG oder einer Duldung in Deutschland leben. Es wird unter anderem über die Anforderungen des Verfahrens sowie die Folgen eines positiven Bescheids informiert. Zum Download.

Neu! Publikation: „Die menschenwürdige Existenz von Geflüchteten. Zwischen Rechtslage und Rechtswirklichkeit“
In ihrer Dissertation fragt Annalena Mayr danach, welche Rechte Geflüchtete hinsichtlich ihrer physischen Existenz haben und wie sie zu einem menschenwürdigen Existenzminimum kommen. Mayr untersucht das Recht im internationalen, europäischen sowie nationalen Kontext und zeichnet mithilfe von Interviews mit Rechtsberatenden den Rechtsmobilisierungsprozess Geflüchteter nach. Zum Download.

Neu! Informationen für queere Geflüchtete
Auf der Website „Rainbow Shelter“ finden queere Geflüchtete Informationen zu Beratungsstellen und Treffpunkten. Außerdem können Gewaltvorfälle anonym gemeldet werden. „Gewaltfrei ankommen – Die Rechte von queeren Geflüchteten in Aufnahmeeinrichtungen des LSVD+“ ist ein Projekt des Familien- und Sozialvereins des LSVD+ – Verband Queere Vielfalt Köln e. V. Zur Website.

Neu! Factsheet: „Umgang mit Wohnsitzauflagen bei Frauenhausaufenthalt“
Im Rahmen des Netzwerkprojekts „AMBA+ Aufnahmemanagement und Beratung für Asylsuchende“ wurde ein Factsheet erstellt, das Informationen zur Unterstützung gewaltbetroffener geflüchteter Frauen bietet. Das Factsheet behandelt unter anderem die Praxis zu rechtlichen Grundlagen von Wohnsitzauflagen, Aufhebungen oder Änderungen der Wohnsitzauflage und aufenthalts- sowie sozialrechtlicher Zuständigkeit bei Frauenhausaufenthalten. Zum Download.

Neu! Checkliste: „Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit und unbefristete Aufenthaltstitel“
Die Diakonie Deutschland hat eine Checkliste veröffentlicht, die einen kompakten Überblick über die wichtigsten Voraussetzungen für den Weg zu einer deutschen Staatsangehörigkeit oder einem unbefristeten Aufenthaltstitel bietet. Zum Download.

Neu! Der Paritätische: Broschüre zum Asylverfahren
Der Paritätische Gesamtverband hat im Dezember die 6. Auflage seiner Grundlagenbroschüre mit Basisinformationen zum Asylverfahren herausgeben. Die Arbeitshilfe richtet sich vor allem an neue Asylverfahrensberater:innen und an Personen, die Asylsuchende im Rahmen des Asylverfahrens unterstützen und beraten möchten (Quelle: FRNRW). Mehr Infos und zum Download.

Neu! Informationen für Rassismus-Betroffene im Gesundheitswesen
Die Stiftung gegen Rassismus hat auf ihrer Website Materialen zur Unterstützung von Rassismus-Betroffenen im Gesundheitswesen veröffentlicht. Darunter findet sich auch die Broschüre „Gesundheitsversorgung für Alle – Rechte, Unterstützung und Anlaufstellen für Patient:innen“. Sie bietet einen Überblick über das deutsche Gesundheitssystem und informiert über die wichtigsten Patient:innenrechte. Mehr Infos und zum Download.

Migration als Chance – Ein Aufruf aus den Kommunen an die Bundesregierung
„Menschen, die zu uns kommen, stärken unsere Städte und Gemeinden kulturell, sozial und wirtschaftlich. Wir appellieren wir an die Bundesregierung, Flucht und Migration als große Chance für die Zukunft unseres Landes zu sehen.“ Mit diesen Worten wenden sich am 10. Dezember, dem internationalen Tag der Menschenrechte, Bürgermeister:innen und Dezernent:innen aus ganz Deutschland (auch Köln!) an die Bundesregierung. Sie fordern, dass ihre Arbeit „durch eine vernünftige und menschliche Flucht- und Migrationspolitik unterstützt wird.“ Zum Brief.

Kostenlose Qualifizierung und Jobperspektive bei IKEA für geflüchtete Frauen
Socialbee bietet geflüchteten Frauen die Möglichkeit, eine kostenlose Online-Qualifizierung mit anschließendem Praktikum und einer Jobperspektive zu absolvieren. Die Weiterbildung besteht aus einer sechswöchigen Online-Schulung sowie einem zweiwöchigen Praktikum in einer IKEA-Filiale. Die Schulung enthält einen Deutschkurs, ein Soft-Skills-Training, ein Bewerbungstraining, eine Verkaufsschulung sowie ein Female-Empowerment-Training. Eine anschließende Festanstellung wird angestrebt. Die Teilnehmerinnen benötigen ein Sprachniveau von mindestens B1, idealerweise B2. Außerdem sollte ein Fluchtstatus oder in Einzelfällen der Familiennachzug gegeben sein. Schicht- und Samstagsarbeit sind erforderlich. Eine Tätigkeit in Teilzeit ist nur möglich, wenn alle Schichten abgedeckt werden können. Mehr Infos per Mail oder telefonisch unter +49 151 420 844 49. Bewerbungen können hier eingereicht werden.

„Genau hingeschaut – Was kann ich wie sagen?” Ein Leitfaden für die Tandempraxis
Die Initiative „Haltung zeigen – Vielfalt stärken“ hat eine neue Praxishilfe publiziert: Die zweiteilige Praxishilfe unterstützt dabei, die Kommunikation diskriminierungskritisch und diversitätssensibel zu gestalten. Das erste Dokument („Booklet“) ist eine Anleitung für den Umgang mit der Praxishilfe und enthält weiterführende Erklärungen. Im zweiten Dokument werden konkrete Begriffe und Formulierungen dargestellt, die im alltäglichen Sprachgebrauch verbreitet sind. Reflexionsfragen hierzu sowie alternative Begriffe und Formulierungen unterstützen dabei, die eigene Kommunikationspraxis zu verbessern. Mehr Infos und zum Download.

Publikation: „Teilhabe trotz Duldung? Prekäre Wege in Arbeit, Ausbildung und Aufenthalt“
In der jüngst erschienenen Publikation von Ataç, Langhoop, Madjlessi-Roudi, Mayer, Scherschel und Spindler wird die Lebenssituation junger Menschen in Duldung in Deutschland untersucht. Ein besonderer Fokus liegt auf ihren Teilhabechancen in den Bereichen Ausbildung, Arbeit und Aufenthaltssicherung. Basierend auf einer dreijährigen qualitativen Studie bietet die Untersuchung Einblicke in die Dynamiken sozialer Teilhabe und Ausschließung. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, welche Auswirkungen die Ausgrenzung von Personengruppen aus zentralen gesellschaftlichen Bereichen hat und wie soziale Netzwerke sowie Akteur:innen der Sozialen Arbeit, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft zur Realisierung von Teilhabe beitragen können. Mehr Infos und zum Download.

Dossier: „Zwischen Willkommenskultur und Abschottung“
2015 und 2022 gelten als Brennpunkte der deutschen und europäischen Migrationspolitik – Momente, in denen sich entschied, ob Menschlichkeit ernst genommen oder politischen Reflexen nachgegeben wird. Unter dem Titel „Zwischen Willkommenskultur und Abschottung“ fragen das aktuelle Dossier und die Konferenz der Heinrich-Böll-Stiftung in fünf Beiträgen, was das vergangene Jahrzehnt politisch geleistet hat – und wo es versagt hat. Mehr Infos und zum Dossier.

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REGELMÄSSIGE VERANSTALTUNGEN FÜR GEFLÜCHTETE

Wir wollen den Rundbrief übersichtlicher gestalten. Daher veröffentlichen wir in dieser Rubrik nur neue Termine bzw. Terminänderungen im Rundbrief. Alle regelmäßigen Veranstaltungen für Neukölner:innen findet ihr nach Tagen sortiert auf unserer Website.

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REGELMÄSSIGE VERANSTALTUNGEN FÜR FREIWILLIGE

Treffen der ehrenamtlichen Fahrradwerkstätten in Köln
Organisiert über die Fahrrad AG von „Willkommen in der Moselstraße“, treffen sich die Kölner Fahrradwerkstätten vierteljährlich, um sich über ihre Arbeitsweise auszutauschen und an der gemeinsamen Interessenvertretung zu arbeiten. Jede Werkstatt und alle interessierten Menschen sind herzlich zu den Treffen eingeladen. Mehr Infos zu den beteiligten Fahrradwerkstätten, Kontaktaufnahme per Mail.

Alle zwei Monate am 1. Donnerstag im Monat, Zeit: 17:00 Uhr, Ort: online (via Microsoft Teams)
Ehrenamtsinfoveranstaltung von Agentur für Arbeit und Jobcenter Köln
Alle zwei Monate laden die Agentur für Arbeit und das Jobcenter Köln alle Engagierten zu einer Online-Infoveranstaltung ein; Inhalte sind arbeitsmarktrelevante Themen für Geflüchtete (zum Flyer). Eine Anmeldung ist nicht notwendig, Fragen können vorab per Mail oder via Kontaktformular auf der  Website gestellt werden. Microsoft Teams Besprechung. Der letzte Termine für 2025: 4.12.

I.d.R. jeden 3. Donnerstag im Monat, Zeit: 19:00 – 21:00 Uhr, Ort: Melanchton-Akademie, Sachsenring 6, 50677 Köln oder online (s. jeweils Einladung)
Treffen des AK Politik der Willkommensinitiativen
NEU! Der AK Politik fördert den Dialog von Engagierten in der Hilfe für Geflüchtete mit den Vertreter:innen aus Stadt, Land und Bund sowie mit der Stadtverwaltung. Er versucht die Hürden, auf die Geflüchtete und Ehrenamtliche stoßen, zu kommunizieren, und erarbeitet Vorschläge zur Verbesserung. Alle Willkommensaktiven sind eingeladen, den Arbeitskreis für sich zu nutzen und sich mit ihren Anliegen zu beteiligen.
AK Politik-Treffen in 2026 am: Do 15.1., 19.2., 19.3., 15.4., 21.5., 18.6., 16.7., 20.8.(?), 17.9., 15.10., 19.11., 17.12.2026. Das Treffen am 15.1. und 19.2. werden per Zoom stattfinden (Link), danach wieder in der Melanchton-Akademie.

Jeden letzten Montag im Monat, Zeit: 18:00 – 20:00 Uhr, Ort: online
Treffen von AfghanistanNotSafe KölnBonn
AfghanistanNotSafe KölnBonn setzt sich gegen Abschiebungen nach Afghanistan ein. Es werden Kundgebungen (Mahnwachen) vor jeder Abschiebung nach Afghanistan organisiert und weitere Aktionen geplant, um die Problematik in der Öffentlichkeit und gegenüber den politischen Entscheidungsträger:innen zu thematisieren. Die Vernetzung erfolgt NRW- und bundesweit. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, bei AfghanistanNotSafe KölnBonn mitzumachen. Anmeldung per Mail.

Dienstag, Zeit: 13:00 – ca. 13:45 Uhr, Ort: online
45-minütige Online-Schulungen für Online-Treffen
Methodenmut.online ist ein neues interaktives Häppchen-Format für Aktivist:innen, NGOs und andere Weltverbesser:innen. Damit alle – egal ob online-affin oder nicht – sich mehr trauen können. Mehr Infos und Anmeldung.

Jeden 2. Monat am 2. Donnerstag, Zeit: 19:15 Uhr, Ort: Gaststätte Knollendorf, Gustavstraße 21, 50937 Köln
Stammtisch „Hallo Sülz“
Alle, die bei hallo in sülz aktiv sind oder die Initiative gerne kennenlernen möchten, sind herzlich willkommen. Kontakt per Mail.

Mittwoch (im Dezember) und Donnerstag, Zeit: 18:00 – 19:30 Uhr, Samstag, Zeit: 16:00 – 17:30 Uhr, Ort: online
FAKE NEWS – INFO-Tisch
Das MIGRApolis-Projekt „KLARtext: FAKE NEWS begegnen im Praxisfeld Soziale Arbeit“ bietet den FAKE-NEWS – INFO-Tisch im Dezember zusätzlich am Mittwoch an. Das regelmäßig stattfindende Format unterstützt Fachkräfte im Bereich Soziale Arbeit sowie Engagierte in der Geflüchtetenhilfe praxisnah, um mit den aktuellen Entwicklungen Schritt zu halten und professionell auf Falsch- und Desinformation zu reagieren. Im Fokus der Veranstaltung steht die praxisorientierte Präventionsarbeit. Die Termine donnerstags und samstags bleiben bestehen. Anmeldung per Mail. Mehr Infos.

Jeden 1. Dienstag im Monat, Zeit: 15:00 – 19:00 Uhr; jeden letzten Samstag im Monat, Zeit: 12:00 – 16:00 Uhr; jeden 2. und 3. Dienstag im Monat mit Termin, Ort: NeuLand e. V., Koblenzer Str. 13, 50968 Köln
Angebote der Faradgang Köln e. V.
Die Faradgang Köln e. V. bietet verschiedene Möglichkeiten, um Fahrräder instand zu setzen und kostengünstig an Bedürftige abzugeben. Jeden 1. Dienstag im Monat öffnet die Selbsthilfewerkstatt von 15:00 bis 19:00 Uhr für alle, um das eigene Rad zu reparieren (spendenbasiert). Jeden 2. und 3. Dienstag im Monat werden Schraubertage mit einem festen Termin veranstaltet. Sie richten sich an bedürftige Menschen, die noch kein Fahrrad besitzen. Außerdem findet jeden letzten Samstag im Monat von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr ein offener Schraubertag ohne Termin statt. Das Fahrrad wird gemeinsam ausgesucht und repariert. Ein Fahrrad kostet zwischen 20 und 60 Euro. Es werden auch Flinta-Only-Termine (ohne CIS-Männer) angeboten. Termine bitte per Mail vereinbaren. Mehr Infos.

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Der Rundbrief steht auch auf unserer Websitezur Verfügung.

Redaktion: Julia Götzl, Gabi Klein, Kirsten Schmidt, Carolin Schmitz, Joel dos Santos und Andrea van Hasselt
 
Absender: Kölner Freiwilligen Agentur e. V. im Rahmen des Forum für Willkommenskultur
Kontakt: mentoren@koeln-freiwillig.de| Tel. 0221-888 278-14 |Clemensstr. 7 | 50676 Köln
 
Das Forum für Willkommenskulturunterstützt die Kölner Willkommensinitiativen und ist Anlaufstelle für Freiwillige und weitere Akteure in der Geflüchtetenarbeit. Es fördert ihre Vernetzung untereinander, bildet eine Brücke zur Stadtverwaltung und fördert den Austausch mit dieser. Das Forum bietet Qualifizierungs- und Informationsangebote für Engagierte und Interessierte und berät diese. Zudem setzt das Forum eigene Impulse, um die Willkommenskultur für Geflüchtete weiterzuentwickeln und dadurch ihre gesellschaftliche Teilhabe zu stärken. Das Forum für Willkommenskultur ist ein Kooperationsprojekt der Kölner Freiwilligen Agenturund des Kölner Flüchtlingsrat.
 
Weitere Informationen zum Bürgerengagement: www.koeln-freiwillig.de
Weitere Informationen für die Flüchtlingsarbeit: www.koelner-fluechtlingsrat.de

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