Termine: Fachveranstaltungen zu Bürgerbeteiligung und Partizipation

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Im Folgenden sind (Fach-)Tagesveranstaltungen und mehrtägige Veranstaltungen aufgelistet, die in den kommenden Wochen in Köln und Region oder online zum Thema Methodik der Öffentlichkeitsbeteiligung und Partizipation stattfinden:

  • Stiftung Mitarbeit: Kommunikation als Herausforderung. Öffentlichkeitsarbeit für beteiligungsorientierte Projekte, Freitag, 26. und Samstag, 27. Juni 2026, LINK

Beteiligungsorientierte Projektarbeit braucht funktionierende Verständigung, Transparenz und gute Öffentlichkeitsarbeit. Kurz: durchdachte Kommunikation. Doch was heißt das konkret? Im Seminar werden die Fragen rund um Kommunikation diskutiert. Wie lässt sich gelingende, crossmediale Öffentlichkeitsarbeit gestalten? Wie lassen sich die relevanten Zielgruppen ansprechen? Wie gelingt ein zielführender Austausch? Wie schaffen wir Transparenz innerhalb von Beteiligungsprojekten? Und wie lassen sich Diskurse und Ergebnisse vermitteln?
Die Teilnehmer/innen beschäftigen sich mit den Vor- und Nachteilen unterschiedlicher Kommunikationswege und -instrumente, entwerfen mögliche Kommunikationskonzepte und identifizieren Optimierungsmöglichkeiten für die eigene Praxis. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind eingeladen, sich mit ihren Erfahrungen und Fragen aus der eigenen Arbeitspraxis aktiv einzubringen. Das Seminar richtet sich an Menschen, die Beteiligungsprojekte umsetzen, in den Bereich Öffentlichkeitsarbeit einsteigen oder bereits erste Erfahrungen mitbringen.

  • Stiftung Mitarbeit: Alles Krise? Konflikt- und Dialogkultur für eine resiliente Demokratie. Online-Veranstaltungsreihe „Auf dem Weg in eine zukunftsorientierte Demokratie“, III. Quartal 2026,  LINK

Von Krisen und einer zunehmenden Spaltung der deutschen Gesellschaft ist in den letzten Jahren zu Genüge die Rede. Kriege, daraus resultierende Migration und Integration in neue Gesellschaften, die Klimakrise, steigende Kosten sowie zunehmende Ungleichheiten zwischen den Bevölkerungsgruppen schaffen den Eindruck einer dauerhaften Bedrohungslage. Gerade in Krisenzeiten erwarten Bürgerinnen und Bürger nachhaltige Problemlösungen und damit eine authentische Zukunftsvision, der sie vertrauen können. Dies geht einher mit einem Vertrauen in die Fähigkeit demokratischer Akteure und Instanzen, gegenwärtige Herausforderungen mit den vorhandenen Verfahren, Strukturen und Kompetenzen auch adäquat begegnen zu können. Umfragen zeigen, dass dieses Vertrauen zunehmend schwindet.
All dies beeinflusst auch die Art und Weise zu diskutieren und zu debattieren. Polarisierende öffentliche Debatten, scharfe Auseinandersetzungen um Wahrheiten, Deutungshoheiten, richtige und gerechte Wege einer Zukunftspolitik nehmen zu. Demokratie lebt vom Wettbewerb und der Gegenüberstellung von Meinungen. Wenn wir den politischen Willen der Bürgerinnen und Bürger – und damit die Volkssouveränität – ernst meinen, dann ist ein Austausch von Meinungen unerlässlich. Dies ist umso entscheidender bei Fragen, zu denen es keine einfachen Antworten gibt und Abwägungen getroffen werden müssen. Damit ein demokratisches Miteinander gefördert statt behindert wird, bedarf es jedoch einer konstruktiven Konfliktbearbeitung und Dialogkultur

In der diesjährigen Online-Reihe nehmen wir die Art und Weise des Umgangs mit konfliktbehafteten Themen in den Blick. An fünf Terminen schauen wir auf unterschiedliche Aspekte, die eine demokratische Streitkultur ermöglichen und Wege der Zukunftsgestaltung aufzeigen. 
Die kommunale Konfliktberatung wird dabei methodisch ebenso betrachtet wie transformatives Community Organizing, eine demokratische Debattenkultur durch deliberative Verfahren ebenso wie der Umgang mit extremistischen Parolen. Die Methoden werden dabei immer mit einem gesellschaftspolitischen Thema verknüpft, das aufgrund der Schärfe der Debatte als „Schmerzpunkt“ gesellschaftspolitischer Veränderungsprozesse zu verstehen ist. Diese Konflikte sehen wir als Hinweisgeber für Themen, zu denen die Bevölkerung Lösungen und Zukunftsperspektiven ersehnt. 

Die Veranstaltungen der Reihe finden jeweils an folgenden Terminen online statt:

09.09./16.09./23.09./07.10./14.10.

Weitere Informationen zu den fünf Online-Veranstaltungen und zur Anmeldung werden im Frühjahr veröffentlicht.

Die bundesweite Aktionswoche vom 11. bis 20. September 2026 stellt das freiwillige Engagement ins Rampenlicht und gibt Gelegenheit, mit eigenen Veranstaltungen neue Freiwillige zu finden, Erfolge zu feiern und Wissen weiterzugeben. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt der Engagement-Woche auf dem Thema »Miteinander Zukunft gestalten«.

Bundesweit geplante Aktionen können in den Engagement-Kalender der Kampagne eingetragen werden.

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