Forumstreffen mit Rückblick auf die Aktionswoche 2026, neue Ideen für 2027 und Impulse zum Einsatz Künstlicher Intelligenz.
Wie können Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung konkret leben und gemeinsam etwas für Köln bewegen? Diese Frage stand beim Treffen des Forums „Unternehmen engagiert in Köln!“ am 1. Oktober 2026 bei der GAG im Mittelpunkt.
Aktionswoche 2026: Engagement, das nachwirkt
Oberbürgermeister Torsten Burmester, Schirmherr des Forums, dankte den beteiligten Unternehmen für ihr Engagement. Er würdigte insbesondere die Aktionswoche 2026 mit der Verlegung und Reinigung von Stolpersteinen sowie den parallel durchgeführten Seniorenolympiaden als Aktionen gegen Vereinsamung.
An der Stolpersteinaktion hatte Torsten Burmester selbst teilgenommen. Die Erfahrung habe ihn persönlich sehr bewegt. Er verwies auf den Gedanken der Subsidiarität: Unternehmen bringen sich mit ihren Möglichkeiten ein und übernehmen gesellschaftliche Verantwortung, als eigenen Anspruch sowie durch konkretes Handeln.
Auch die Rückmeldungen der Unternehmen und ihrer Mitarbeitenden waren durchweg positiv. Vor allem die persönlichen Begegnungen und die sinnstiftenden Erfahrungen hinterließen bleibende Eindrücke. Einige Unternehmen möchten diese Engagementformate künftig eigenständig fortführen – erste Aktivitäten sind bereits angelaufen.
Aktionswoche 2027: Nachhaltigkeit als Leitidee
Für die nächste Aktionswoche wurden zahlreiche Ideen gesammelt und gemeinsam diskutiert. Als mögliche thematische Schwerpunkte kristallisierten sich zwei Bereiche heraus:
- Ökologische Nachhaltigkeit
- Soziale Nachhaltigkeit
Sie könnten künftig als gemeinsame Orientierung für die Auswahl und Entwicklung konkreter Projekte dienen. FABE und die KFA werden die Vorschläge in den kommenden Wochen auf ihre Umsetzbarkeit prüfen und die Aktionswoche 2027 erneut gemeinsam planen und durchführen.
Unternehmens-Pitch: „KI, wo sie wirklich hilft“
Im neuen Format des Unternehmens-Pitches zeigte Cologne Intelligence praxisnahe Einsatzmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz auf. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie KI Arbeitsprozesse vereinfachen, Ressourcen freisetzen und neue Freiräume schaffen kann – beispielsweise auch für gesellschaftliches und ehrenamtliches Engagement.
Vorgestellt wurde unter anderem der Ansatz eines AI Design Sprints, mit dem Unternehmen, Abteilungen und Teams ihre Prozesse analysieren und passende KI-Lösungen entwickeln können.
Die Diskussion machte deutlich: Damit KI erfolgreich eingesetzt werden kann, müssen alle Mitarbeitenden mitgenommen werden. Niedrigschwellige Zugänge, verständliche Informationen und konkrete Unterstützung sind dafür entscheidend.


