Sa. 05.03.2022, 12:00 Uhr: „Stadtweites Zeichen, dass die Vernünftigen und Demokraten deutlich in der Mehrheit sind!“ (VisdP: Runder Tisch Riehl)

Am 13.03. erreichte uns dieses Schreiben der Willkommensinitiative Runder Tisch Riehl, das wir gerne veröffentlichen: 

Hallo zusammen,

dieses Schreiben ist an verschiedene Menschen, Vereine, Parteien und Initiativen gerichtet. Deshalb holen wir etwas weiter aus.

Seit vergangenen Donnerstag läuft im Kölner Stadtanzeiger der Corona-Aufruf, den wir gut finden und den auch Viele von uns (Runder Tisch Riehl) unterzeichnet haben.

Aber: Die zwei Minuten Engagement für das Unterzeichnen sind uns zu wenig.

Bei den Montagsspaziergängen der Schwurbler und Rechten pflichtschuldig auf der Gegendemo zu erscheinen, ist nicht falsch, aber führt auch mit dazu, dass in den Medien immer wieder von den „Spaziergängen“ berichtet wird.

Wir wünschen uns ein stadtweites Zeichen, dass die Vernünftigen und Demokraten deutlich in der Mehrheit sind.
Wir wünschen, den Zusammenhalt verschiedener gesellschaftlicher Gruppen auf die Straße zu bringen.

Eine Großdemo wie bei „Arsch huh“ auf dem Chlodwigplatz oder von „Köln stellt sich quer“ 2018 verbietet sich aus Vorsicht wegen der Pandemie. Wir wünschen virusgerechte dezentrale, aber stadtweite Aktionen möglichst zur gleichen Zeit, damit die Aktionen auch medienwirksam werden.

Für Riehl ist folgende Aktion geplant:

Am Samstag, dem 5.3.2022, 12:00 Uhr, werden wir eine Menschenkette von der Treppe vor St. Engelbert auf dem Riehler Markt bis zum autofreien Platz in der Naumannsiedlung bilden. Sicher ein ehrgeiziges Ziel. Am Start- und Endpunkt ist jeweils ein Tisch mit Informationsmaterial aufgebaut. Andere Bilder oder Plakate können von den beteiligten Gruppen selbst gestaltet werden, also z.B. „DJK Löwe für Meinungsfreiheit“ oder „Runder Tisch Riehl für Solidarität mit Kulturschaffenden“.

Da  in der Pandemie Vorsicht mit Berührung angesagt ist, bringen möglichst Viele einen bunten Schal als Verbindung zum nächsten Menschen mit. Die Aktion beginnt um 12.00 Uhr und endet, sobald die Kette geschlossen ist, mit einem gemeinsamen Applaus.

Für Presse und andere Medien gibt es an den Tischen Ansprechpartner*innen.  Natürlich wird die Konkretisierung in den Veedeln unterschiedlich sein. Schließlich ist jeder Jeck anders. Gut wäre der gemeinsame Termin und gemeinsame Ziele. Deshalb folgt unten ein Vorschlag für diese Ziele. Wir haben uns bemüht, mehr „für“ als „gegen“ etwas zu sein und den Text für eine DIN-A-4- Seite passend zu machen. Klar ist der 5.3. nicht weit. Aber wenn wir bis in den Sommer warten, wird es auch nicht besser.

Wir sind auf Reaktionen gespannt. Am kommenden Samstag treffen wir uns wieder. Wer teilnehmen möchte, kann sich gerne per Mail (runder.tisch.riehl@gmail.com) melden. Für unsere Treffen gilt die 2G-Regel und in diesem Raum nicht mehr als 12 Menschen. Eine Ortsbeschreibung folgt. Falls es mehr Interesse gibt, werden wir einen anderen Raum finden oder eine Zoom-Konferenz organisieren.

Das Ganze ist ein Versuch.

Herzliche Grüße aus Riehl

Für Runder Tisch Riehl: Christa und Walter Eumann

 *****

Wir sind für

 Solidarität, Meinungsfreiheit und Demokratie

erst recht in der Pandemie

Wir treten ein für Solidarität mit allen Menschen, die besonders betroffen sind:  Alte und Arme, Kinder und Jugendliche, Beschäftigte in Bildung, Pflege und Gesundheit, Kultur und Gastronomie.

Solidarität bedeutet auch,  sich und andere durch Impfen vor einer weiteren Ausbreitung des Virus zu schützen.

Wir trauern um mehr als 120.000 Menschen, die mit und an dem Virus gestorben sind.

 Meinungsfreiheit bedeutet, dass auch Meinungen ausgesprochen und toleriert werden, die einem nicht gefallen. Wir diskutieren gerne mit denjenigen, die den beschlossenen Maßnahmen skeptisch gegenüber stehen. 

Nicht vom Grundrecht auf Meinungsfreiheit geschützt sind aber das Leugnen des Holocaust oder das Tragen von gelben Sternen bei Impfgegnern.  Das sind Straftaten.

 In der Demokratie entscheiden  frei gewählte Parlamentarier*innen über die Grundlagen des gesellschaftlichen Zusammenlebens durch Mehrheiten

 – nach öffentlichen Debatten, begleitet von kritischem unabhängigen Journalismus. Das soll so bleiben.

 Dafür gehen wir heute in Riehl auf die Straße.

 V.i.S.d.P.:Christa & Walter Eumann

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